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Hohltaube

Fauna Vogel
Hohltaube (Quelle: Hans Glader / piclease)

Verbreitung: In Bayern lückenhaft verbreitet mit Verbreitungsschwerpunkten in den Buchenwaldregionen Nordbayerns (u.a. Frankenalb und Frankenhöhe). Große Verbreitungslücken in Südbayern.

Lebensraumansprüche: Waldbewohner. Brütet bevorzugt in lichten Misch- und Laubwäldern mit Altbuchenbeständen mit Schwarzspechthöhlen. Vereinzelt auch in Obstbäumen. Im Brutgebiet ab März/April bis Mitte September/November. Höhlenbrüter, vor allem in Schwarzspechthöhlen, teilweise auch Nistkästen. Brutorttreu, Brutzeit Mitte März bis September, 2-3 (4) Jahresbruten. Nahrung: v.a. Pflanzenteile, Früchte und Samen.

Der Gesang der Hohltaube ertönt als wiederholtes, gurrendes „grru-ruck“ aus dem alten oberhalb des Naturschutzgebietes Buchleite gelegenen Buchenwald.

Gefährdung: In Bayern eine Art der Vorwarnliste. Der Mangel an Nistgelegenheiten trägt offenbar erheblich zur Seltenheit der Art bei (z.B. durch Verlust der Bruträume durch Entfernung alter höhlentragender Bäume, Konkurrenz durch andere Höhlenbrüter).