Zurück zur Übersicht

Weißbindiges Wiesenvögelchen

Fauna Tagfalter
Weißbindiges Wiesenvögelchen (Quelle: Erk Dallmeyer / piclease)

Verbreitung: In Nordbayern verbreitet auf der Fränkischen Alb, Mainfranken und den südlich angrenzenden Bereichen. In Südbayern in den Alpen und mit Verbreitungslücken bis zur Donau.

Lebensraumansprüche: Typischer Buschfalter, der einen Komplex aus Magerrasen- und Magerwiesensäumen sowie Gehölzen besiedelt. Wird der Gehölzanteil zu hoch, verschwindet die Art. Sie ist relativ standorttreu, d.h. die meisten Falter haben nur einen Aktionsradius von weniger als 150 Metern. Empfindlich gegenüber zu früher oder zu intensiver Mahd sowie Überbeweidung. Hauptflugzeit Ende Mai bis Ende Juli, 1 Generation. Die Eiablage erfolgt bevorzugt in Gehölznähe an Gräsern wie der Aufrechten Trespe, die Raupen überwintern.

Zu beobachten ist das Weißbindige Wiesenvögelchen auf den Magerstandorten des Naturschutzgebietes Buchleite, also den Magerrasen und den mageren Streuobstwiesen, die mit Hecken und Gebüschen durchsetzt sind.

Gefährdung: In Bayern Art der Vorwarnliste. Sehr empfindlich gegenüber Veränderungen des Lebensraumes wie durch Intensivierung der Nutzung z.B. bei Pflegemahd oder durch Nutzungsaufgabe. Wichtig ist der Erhalt ungestörter Säume, die auch aus der Beweidung ausgenommen bzw. nur extensiv beweidet werden sollten.